Der Optimismus der Verbraucher in die konjunkturelle Entwicklung bleibt auch im Oktober hoch.
Das vom Conference Board erhobene Verbrauchervertrauen sank um 0,4 auf 125,9. Von befragte Volkswirte hatten mit 128 gerechnet.
Der Index "Aktuelle Lage" stieg von 170,6 im September auf 172,3 im Oktober.
Die Erwartungskomponente fiel von 96,8 auf 94,9.
"Das Verbrauchervertrauen war im Oktober nach einem Rückgang im September relativ stabil", sagte Lynn Franco, Leiterin Wirtschaftsindikatoren beim Conference Board. "Der Present Situation Index hat sich verbessert, aber die Erwartungen haben sich leicht abgeschwächt, da die Verbraucher einige Bedenken hinsichtlich der Geschäftsbedingungen und der Beschäftigungsaussichten äußerten. Das Vertrauen bleibt jedoch hoch, und es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Verbraucher ihre Urlaubsausgaben drosseln werden."
Die Konsumenten bleiben optimistisch. Kritisch ist der leichte Rückgang der Erwartungskomponente, aber nicht besorgniserregend, da die Fed aller Voraussicht nach am Mittwoch die Zinsen weiter senken wird und ein Teilhandelsabkommen zwischen den USA und China auf der Agenda steht. Positiv hervorzuheben ist der Anstieg der aktuellen Lage. Insgesamt
Über das Conference Board Verbrauchervertrauen
Monatlich werden ungefähr 5.000 Haushalte in den USA bezüglich Arbeitsplätzen, wirtschaftlicher Entwicklung und Ausgaben befragt. Daraus ergeben sich drei Indizes: Index zur aktuellen Lage, Index zu den Erwartungen und der Index zu dem allgemeinen Verbrauchervertrauen. Je optimistischer der Verbraucher ist, desto besser laufen die Geschäfte und so beschleunigen sie das Wirtschaftswachstum. Geht das Verbrauchervertrauen dagegen zurück, droht die Wirtschaft aus dem Tritt zu kommen.

