USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe etwas gestiegen

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe etwas gestiegen

Okt 31, 2019

In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche stärker als erwartet gestiegen.

Die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe stieg in der letzte Woche um 5.000 auf 218.000, teilte das Department of Labor am Donnerstag mit. Volkswirte hatten im Vorfeld mit einem Wert von 215.000 gerechnet. Die Vorwoche wurde um 1.000 auf 213.000 hochgesetzt.

Der gleitende Vierwochendurchschnitt ging von revidierten 215.250 auf 214.750 zurück.

Die Folgeanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen von revidierten 1,683 Mio. auf 1,690 Mio.

Insgesamt bleibt der Arbeitsmarkt in den USA robust.

Die Erstanträge gelten als ein recht zuverlässiger Indikator für den US-amerikanischen Arbeitsmarkt. Die Daten werden jede Woche vom US-Arbeitsministerium veröffentlicht. Aufgrund deren Aktualität können sie einen großen Einfluss auf das Marktgeschehen haben.

Sobald die Erstanträge mehrmals hintereinander um mehr als 35.000 pro Woche steigen, gilt dies als ein Zeichen dafür, dass die Wirtschaft an Kraft verliert und in eine Rezession zu stürzen droht.

Die Reaktion der Märkte

Der Dow Jones zeigte keine größere Reaktion auf die Arbeitsmarktdaten. Der Future bleibt kurz vor Börseneröffnung leicht im Minus.

Der US-Dollar-Index (DXY) wurde zuletzt mit einem Minus von 0,38 Prozent auf 97,07 gehandelt.

Die Zehnjahresrendite aus den USA ist um 3 Prozent auf 1,74 Prozent gefallen.

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