Die Rohöllagerbestände in den USA sind letzte Woche stärker gefallen als erwartet. Das geht aus der Mitteilung der staatlichen Energy Information Administration (EIA) hervor. Allerdings sind die Benzinbestände und die Bestände der Destillate deutlich stärker gestiegen als erwartet.
Gegenüber der Vorwoche seien die US-Ölreserven um 4,85 Millionen Barrel auf 447,1 Millionen Barrel gefallen. Von befragte Ölmarktbeobachter hatten mit einem Minus von 1,73 Millionen Barrel gerechnet.
Der Preis für die US-Ölsorte WTI hat auf die Veröffentlichung der Zahlen kaum reagiert. Zuletzt notiert West Texas Intermediate 3,74 Prozent im Plus auf 58,22 Dollar je Barrel. Die Nordseesorte Brent weist mit 62,95 Dollar je Barrel ein Plus von 3,50 Prozent aus.
Die Benzinbestände stiegen um 3,38 Millionen Barrel. Analysten hatten mit 1,8 Millionen Barrel gerechnet. Die Bestände der Destillate legten um 3,06 Millionen Barrel zu. Hier wurde ein Wert von 1 Million Barrel erwartet.
Die Lagerbestände am wichtigen Umschlagsort Cushing sanken um 300.000 Barrel, nach minus 97.000 Barrel zuvor.
Die Produktion von Öl blieb unverändert bei 12,9 Millionen Barrel.

