USA: Schwebende Hausverkäufe im April um 21,8% eingebrochen

USA: Schwebende Hausverkäufe im April um 21,8% eingebrochen

Mai 28, 2020

von Robert Zach 

In den USA ist die Zahl der schwebenden Hausverkäufe im April um 21,8 Prozent eingebrochen. Das teilte die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Donnerstag mit. Es war der größte Rückgang seit Beginn der Datenaufzeichnung im Januar 2001.

Von befragte Volkswirte hatten mit einem Rückgang von 15 Prozent gerechnet.

NAR-Chefökonom Lawrence Yun sagte, der Einbruch sei angesichts der Stay-at-home-Regeln im April "keine Überraschung" gewesen und sieht eine baldige Erholung am US-Häusermarkt.

"In den kommenden Monaten wird die Kaufbereitschaft wieder zunehmen, weil die US-Bundesstaaten wieder öffnen und sich die Verbraucher beim Hauskauf wieder wohl fühlen", prognostizierte der Ökonom.

Der Index der noch nicht vollständig abgeschlossenen Hausverkäufe sank von 88,2 auf 69,0. 

Am US-Aktienmarkt geht es für den Dow Jones um 82 Punkte nach oben auf 25.630,94 und der S&P 500 rückt um 0,32 Prozent auf 3.045 Punkte vor. Die Tech-Börse Nasdaq gewinnt 0,27 Prozent.

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