von Robert Zach
Das von der Federal Reserve Bank of Atlanta erstellte GDPNow-Prognosemodell taxiert das US-Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal 2020 (saisonbereinigte Jahresrate) auf -40,4 Prozent, nach -41,9 Prozent in der Woche zuvor.
Die Immobiliendaten der Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) sowie die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter der US-Statistikbehörde erhöhten die Bruttoinvestitionen von -66,0 Prozent auf -60,2 Prozent, teilte die Atlanta Fed am Donnerstag mit.
Am vergangenen Freitag publizierte bereits die Federal Bank of New York ihren Nowcast für das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal. Im Vergleich zum Vorquartal sei den Prognostikern zufolge die US-Wirtschaft um 30,5 Prozent geschrumpft.
Zum Jahresauftakt fiel das US-Bruttoinlandsprodukt mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 5,0 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Donnerstagnachmittag mitteilte. Es ist der stärkste Einbruch seit der globalen Finanzkrise. Die erste Schätzung ergab ein Minus von 4,8 Prozent.
An den US-Aktienmärkten geht derweil die Party dank des billigen Geldes der Notenbanken ungebremst weiter: der Dow Jones gewinnt 0,71 Prozent auf 25.730 Zähler und der S&P 500 steht 0,91 Prozent höher bei 3.063 Punkten. Für den NASDAQ Composite geht es um 0,99 Prozent nach oben.

