Die Rohöllagerbestände in den USA sind in der Woche zum 1. November stärker gestiegen als erwartet. Das geht aus der Mitteilung der staatlichen Energy Information Administration (EIA) hervor.
Gegenüber der Vorwoche seien die US-Ölreserven um 7,9 Millionen Barrel auf 446,8 Millionen Barrel gestiegen. Von befragte Ölmarktbeobachter hatten mit 1,5 Millionen Barrel gerechnet.
Der Preis für die US-Ölsorte WTI ist nach der Vorlage der Zahlen um gut 0,60 US-Cents (16.34 Uhr MEZ) vom Tageshoch gefallen, hielt sich zuletzt aber noch leicht im Plus. Die Nordseesorte Brent hat seine Gewinne vollständig abgegeben und handelte zuletzt mit einem Minus von 0,13 Prozent auf 62,88 Dollar je Barrel.
Die Benzinbestände sanken dagegen um 2,8 Millionen Barrel. Analysten hatten mit -1,81 Millionen Barrel gerechnet. Die Bestände der Destillate fielen um 0,622 Millionen Barrel. Hier wurde ein Minus von 0,949 Millionen Barrel erwartet.
Die Lagerbestände am wichtigen Umschlagsort Cushing stiegen um 1,7 Millionen Barrel, nach 1,57 Millionen Barrel zuvor.
Die Auslastung der Raffinerien lag bei 86 Prozent, nach 87,7 Prozent zuvor.
Die Benzinproduktion ging letzte Woche zurück und lag bei durchschnittlich 10 Millionen Barrel pro Tag. Auch die Produktion der Destillate ging zurück und lag bei durchschnittlich 4,9 Millionen Barrel pro Tag. Die Öl-Produktion blieb unverändert bei 12,6 Millionen Barrel pro Tag.

