Der Auftragseingang für langlebige Güter sank im November um 2,0 Prozent, berichtete das US-Handelsministerium am Montag in Washington. Volkswirte hatten mit einem Auftragsplus von 1,5 Prozent gerechnet. Der Vormonat wurde um 0,3 Prozent auf 0,2 Prozent herabgesetzt.
Ohne den Transport- und Verteidigungssektor stagnierten die Auftragseingänge im November. Erwartet wurde ein Anstieg von 0,1 Prozent. Auch hier gab es eine Abwärtsrevision. Der Vormonatswert wurde von 0,5 Prozent auf 0,3 Prozent gesenkt.
Die Auftragseingänge für nicht-militärische Investitionsgüter stiegen zwar um 0,1 Prozent, erwartet wurde allerdings ein Auftragsplus von 0,2 Prozent.
"Kurz gesagt, es ist keine Katastrophe, aber die Unternehmensinvestitionen stagnieren noch immer beinahe", kommentierte Paul Ashworth, US-Chefökonom bei Capital Economics, den Durable Orders Report.
Die Reaktion der Märkte
Der Dow Jones weist mit 28.537 Punkten ein Plus von 0,20 Prozent aus und der S&P 500 steigt um 0,21 Prozent. Der DAX verliert 17 Punkte.
Die Zehnjahresrendite aus den USA verliert 0,73 Prozent auf 1,903 Prozent, die aus Deutschland rutscht auf -0,261 Prozent ab.
Der EUR/USD holt seine anfänglichen Verluste auf und notiert jetzt leicht im Plus. Der Dollar-Index gewinnt 0,07 Prozent hinzu.
Für den Goldpreis geht es um 0,40 Prozent nach oben. Der Ölpreis WTI verteuert sich um 0,08 Prozent.
von Robert Zach

