Der von der Chicago Fed erhobene Index der nationalen Aktivitäten erholte sich im November von -0,76 auf 0,56. Volkswirte hatten mit -0,09 gerechnet. Auch der gleitende Dreimonatsdurchschnitt legte zu. Er stieg von -0,35 auf -0,25.
Alle vier Kategorien (Produktion und Einkommen, Arbeitsmarkt und Arbeitsstunden, persönlicher Konsum und Immobilienmarkt, Verkäufe, Lagerbestände und Aufträge) verbesserten sich im Vergleich zum Vormonat.
50 von 85 Wirtschaftsindikatoren wiesen positive Werte im November auf, während 35 negativ waren. 64 Wirtschaftsindikatoren verbesserten sich im Vergleich zum Oktober, während 21 sich verschlechtern.
Indexwerte oberhalb von Null bedeuten, dass die Wirtschaft in einem Tempo wächst, das mit dem Trend übereinstimmt. Umgekehrt bedeuten Werte unterhalb von Null, dass die Wirtschaft hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt.
Die Reaktion der Märkte
Der Dow Jones weist mit 28.537 Punkten ein Plus von 0,20 Prozent aus und der S&P 500 steigt um 0,21 Prozent. Der DAX verliert 17 Punkte.
Die Zehnjahresrendite aus den USA verliert 0,73 Prozent auf 1,903 Prozent, die aus Deutschland rutscht auf -0,261 Prozent ab.
Der EUR/USD holt seine anfänglichen Verluste auf und notiert jetzt leicht im Plus. Der Dollar-Index gewinnt 0,07 Prozent hinzu.
Für den Goldpreis geht es um 0,40 Prozent nach oben. Der Ölpreis WTI verteuert sich um 0,08 Prozent.
von Robert Zach

