Der US-Handelsminister Wilbur Ross sagte in einem Interview mit Reuters gestern Abend, dass die Trump-Administration Zölle auf EU-Importautos nicht ausgeschlossen hat. "Wir haben Verhandlungen mit den einzelnen Unternehmen geführt. Daraus haben wir sehr guten Nutzen gezogen“, so Ross weiter. Die Drohung der Europäischen Union, Vergeltungsmaßnahmen zu ergreifen, sei nichts Neues, fügte er hinzu.
Bezüglich China sagte Ross, ob es nun eine Handelsvereinbarung im Dezember diesen Jahres oder Dezember nächsten Jahres gibt, sei viel weniger relevant, als ein ordentliches Abkommen zu machen.
Um ein Handelsabkommen mit China zu machen, seien noch einige Punkte zu klären, darunter Einzelheiten zu Produkten und Mengen, die von China gekauft werden sollen.

