von Robert Zach
In der Region Philadelphia brach die Produktionsaktivität im März ein. Das geht aus der monatlich erhobenen Geschäftsumfrage der Philadelphia Federal Reserve hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.
Der Philadelphia-Fed-Index sank mit -12,7 Punkten auf den höchsten Stand seit Juli 2012. Volkswirte hatten mit +10,0 Punkten gerechnet, nach 36,7 Punkten im Februar.
Auch der CAPEX, der die zukünftigen Investitionen anzeigt, präsentierte sich schwach. Der Sub-Index fiel von 29,80 auf 12,00. Das ist der tiefste Stand seit September 2016.
Negativ zu werten war auch der Rückgang der Komponente Neuaufträge, die von 36,6 auf -15,5 einbrach.
Der Diffusionsindex für die zukünftige Aktivität fiel um 10 Punkte auf 35,2. Das signalisiert, dass die Umfrageteilnehmer in den nächsten sechs Monaten Wachstum erwarten.
"Die Antworten auf die März-Umfrage über die Geschäftsaussichten im verarbeitenden Gewerbe deuteten auf eine deutliche Abschwächung der Produktionstätigkeit hin", so die Federal Reserve of Philadelphia.
Die Reaktion der Märkte
Die Futures auf den Dow Jones verlieren 264 Punkte und die auf den S&P 500 gut 1,50 Prozent. Für die NASDAQ 100-Futures geht es um 0,63 Prozent nach unten. Der DAX weist mit 8.379 Punkten ein Minus von 71 Punkten aus.
Der Goldpreis umkreiste seinen Eröffnungskurs und bewegt sich am Donnerstag kaum vom Fleck.

