Trotz Anzeichen einer Entspannung zwischen den China und den USA, den größten Ölimporteuren der Welt, sind die Ölpreise am Dienstag in Asien gesunken.
Die US-Rohöl-Futures standen gegen 06:30 MEZ um 0,3% im Minus auf 53,37 USD und auch der internationale Benchmark Brent verbilligte sich um 0,2% auf 58,84 USD.
US-Präsident Donald Trump sagte auf einer Kabinettssitzung im Weißen Haus, China habe begonnen, amerikanische Agrarprodukte zu kaufen.
Chinas stellvertretender Außenminister Le Yucheng sagte, beide Seiten hätten einige Fortschritte bei den Handelsverhandlungen erzielt. "Die Welt will, dass China und die USA ihren Handelskrieg beenden", sagte er.
Einige glauben, dass Trump und sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping ein partielles Handelsabkommen im nächsten Monat auf dem Gipfel der Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC) in Chile unterzeichnen werden.
"Die Rohstoffmärkte zeigten sich vorsichtig optimistisch angesichts von Anzeichen, dass ein Handelsabkommen kurz vor der Unterzeichnung durch die USA und China steht", schrieb die ANZ Bank in einer von Reuters zitierten Notiz.
"Die Rohölpreise blieben im Keller und die anhaltende Konjunkturschwäche belastet die Stimmung", meinte ANZ Bank weiter.
Die Ölmärkte gaben jedoch ihre Gewinne auf und standen am Dienstagnachmittag in den roten Zahlen. US-Handelsminister Wilbur Ross sagte über Nacht, dass das Teilhandelsabkommen nicht unbedingt nächsten Monat abgeschlossen werden müsse, und betonte die Notwendigkeit, den richtigen Deal zu bekommen.

