Ölpreise steigen - USA plant weitere Sanktionen gegen Venezuela

Ölpreise steigen - USA plant weitere Sanktionen gegen Venezuela

Mär 13, 2019

Die Ölpreise standen am Mittwoch in Asien höher, nachdem es Nachrichten gegeben hatte, dass die Vereinigten Staaten in den kommenden Tagen einige “sehr bedeutsame” Sanktionen im Zusammenhang mit Venezuela planen, sagte der US-Sondergesandte Elliott Abrams.

Abrams ging nicht weiter auf die neuen Maßnahmen ein, sagte allerdings, Washington könnte weiteren Venezolaner mit Verbindungen zu Präsident Nicolas Maduro ihre US-Visa entziehen.

"Es wird weitere Sanktionen gegen Finanzinstitute geben -- ich denke, ich werde es dabei belassen -- und weitere Visaannullierungen dürften sehr bald kommen," sagte Abrams während einer Pressekonferenz des Außenministeriums und fügte hinzu, dass die Vereinigten Staaten durch Sanktionen den Druck auf Maduro erhalten wollen.

"Sie werden eine bedeutende Zahl weiterer Visaaufhebungen sehen. Sie werden in den kommenden Tagen weitere Sanktionen von erheblicher Tragweite sehen," fügte er an.

Venezuelas Kongress erklärte am Montag einen "Alarmzustand" wegen eines Stromausfalls, der die Ölexporte des Landes zu Erliegen brachte und Millionen von Einwohnern auf der Suche nach Lebensmitteln und Wasser ließ.

Es handelt sich um den schlimmste Blackout aller Zeiten, der das Land für sechs Tage ohne Strom ließ.

Am Mittwoch standen die US-Rohölfutures lagen um 06:00 MEZ um 0,5% höher auf 57,16 USD und auch der internationale Benchmark Brent stieg um 0,3% auf 66,87 USD.

Berichte von Aussagen eines ungenannten Vertreters Saudi-Arabiens, dass das Land plane, seine Rohölexporte im April auf unter 7 Mio Fass am Tag (barrels per day, bpd) abzusenken, während es seine Produktion "ein ganzes Stück unter" 10 Mio bpd halten wird, wurden als positiver Faktor für die Ölpreise angeführt.

“Trotz der sehr starken Nachfrage von internationalen Kunden nach Tankerladungen in Höhe von mehr als 7,6 Mio bpd, wurden den Kunden weniger als 7 Mio bpd zugeteilt,” sagte der Beamte.

Die Ölexporte im März werden ebenfalls weniger als 7 Mio bpd betragen, sagte er.
Weiterhin hat die US-Energieinformationsagentur (EIA) am Dienstag berichtet, dass sie mit einer US-Fördermenge von durchschnittlich 12,30 Mio bpd rechne, während diese in 2018 noch auf 11 Mio bpd gelegen habe.

PS: Mit unseren Apps sind Sie immer auf dem aktuellen Stand, dass Sie einfach überall das Marktgeschehen beobachten können.

Laden Sie noch heute die kostenfreie App von herunter und überzeugen Sie sich selbst.


Registrieren Sie sich bei Libertex!

Üben Sie kostenlos auf einem Demokonto mit 50.000 Euro

REGISTRIEREN
oder starten Sie jetzt den Handel mit Echtgeld