Ölpreise nach Rohöllagerdaten kaum verändert

Ölpreise nach Rohöllagerdaten kaum verändert

Dez 18, 2019

Nach den US-Rohöllagerbestandsdaten, die weitgehend im Einklang mit den Prognosen standen, haben sich die Ölpreise kaum vom Fleck bewegt.

Der Preis für die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verteuerte sich um 0,3 Prozent.

Ein Fass der Nordseesorte Brent legte um 0,3 Prozent zu.

Wie die US-Energiebehörde in Washington mitteilte, sanken die Ölreserven in den USA in der Woche bis zum 13. Dezember um 1,085 Millionen Barrel. Ölmarktbeobachter hatten mit 1,3 Millionen Barrel gerechnet.

Die Bestände der Destillate stiegen um gut 1,5 Millionen Barrel. Erwartet wurden 300.000 Barrel. Die Benzinbestände erhöhten sich um 2,5 Millionen Barrel und damit ebenfalls stärker als erwartet.

"Die Raffinerien produzieren wieder Produkte mit vollem Schub, und das verursacht einen stetigen Aufbau von Benzin und Destillaten, die in dieser Jahreszeit nicht zwingend eine große Nachfrage verspüren", sagte der Analyst Barani Krishnan.

"Der stetige Raffinationsdurchsatz von mehr als 90 Prozent der Kapazität und und die konstanten Rohimporte von mehr als 6,5 Millionen Barrel erhalten die Überproduktion an Kraftstoff", fügte Krishan hinzu.

Mehr als 20 Millionen Barrel Benzin wurden in nur sechs Wochen produziert und fast 10 Millionen Barrel Destillate in vier Wochen.

"Prinzipiell können sich die Preise im grünen Bereich halten, solange der Markt nicht vorprescht", sagte Krishnan. "Die Netto-Longposition in WTI ist bereits auf einem Dreijahreshoch und der Markt könnte sehr bald erschöpft sein."

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