Goldpreis nach Handelsvereinbarung etwas schwächer

Goldpreis nach Handelsvereinbarung etwas schwächer

Jan 16, 2020

Von Alex Ho

Nach dem Abschluss der ersten Handelsvereinbarung zwischen den USA und China, die gestern Abend unterzeichnet wurde, setzte der Goldpreis im asiatischen Handel moderat zurück.

Der Gold-Future fiel bis 6:30 Uhr um 0,1% auf 1.552,15 Dollar.

Doch die Spannungen haben sich nicht aufgelöst, denn Washington hat beschlossen, die Zölle auf chinesische Waren im Wert von rund 360 Milliarden Dollar aufrechtzuerhalten. Einige Analysten wiesen auch darauf hin, dass das Interimsabkommen einige der strukturellen Wirtschaftsfragen, die zu dem Konflikt zwischen den beiden Seiten geführt haben, nicht behandelt.

"Es gibt nach wie vor politisch brisante Schlagzeilen, und eine davon ist, dass die US-Zölle auf chinesische Waren trotz der Vereinbarung zwischen den beiden Ländern bestehen bleiben", sagte George Gero, Edelmetallanalyst bei RBC Wealth Management in New York. "Das bedeutet im Grunde genommen, dass der Handelskrieg noch nicht vorbei ist und das ist ein Anreiz für eine Absicherung in Gold."

Die Weltbörsen legten nach der Unterzeichnung im Weißen Haus zunächst zu, aber die Gewinne waren weitgehend begrenzt, schließlich war ein Großteil des Deals bereits in die Kurse eingepreist.

Das Kaufinteresse nach Gold hat seit den panikartigen Käufen im Zuge des Iran-Konflikts, der sich mittlerweile entspannt hat, nachgelassen.

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