Goldpreis mit Verlusten - Sorgen über Wachstum und Handel stützen

Goldpreis mit Verlusten - Sorgen über Wachstum und Handel stützen

Feb 11, 2019

Der Goldpreis ist am Montag in Asien gesunken, als der US-Dollar stärker wurde. Das Edelmetall hielt sich aber über 1.310 USD, da Sorgen über eine globale Wachstumsverlangsamung und zunehmende Verunsicherung rund um den amerikanisch-chinesischen Handelskrieg den Investoren weiterhin den Appetit auf Risiko verderben.

Goldfutures wurden an der Comex Sparte der New York Mercantile Exchange um 06:57 MEZ 0,1% tiefer zu 1.314,85 USD gehandelt.

Der Goldpreis war letzte Woche um 0,27% abgerutscht und hatte damit zwei Wochen mit Zugewinnen beendet, während der US-Dollar seinen höchsten Kursgewinn seit Mai 2018 verbuchte.

Das Edelmetall reagiert häufig sensibel auf Kursveränderungen des Dollars. Eine festere US-Währung wird als Gegenwind für in Dollar ausgepreiste Rohstoffe angesehen, da es diese für Anleger von außerhalb des Dollarraums verteuert.

Die Gewinne beim Dollar der letzten Woche setzten ein, nachdem die Europäische Kommission ihre Wachstumsprognose für die Eurozone in 2019 scharf nach unten korrigiert und damit Ängste vor einer Rezession in den Kernländern der Eurozone ausgelöst hatte.

Zunehmende Unsicherheiten rund um die amerikanisch-chinesischen Handelskonflikte verhinderten ebenfalls eine Verbesserung der Stimmung unter Investoren.

Ein 90 tägiger Waffenstillstand im Handelskonflikt zwischen Washington und Peking läuft am 1. März aus. Für den Fall, dass die Frist ohne ein Abkommen verstreichen sollte, hat US-Präsident Donald Trump schon angekündigt, er könne seine Drohung mit weiteren Zollerhöhungen auf chinesische Waren durchziehen.

Letzte Woche sagte Trump, er habe keine Pläne für ein Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping vor Fristablauf am 1. März zu treffen, um eine Einigung im Handelsstreit zu erzielen.

Ansonsten werden die Metallhändler auch die US-Konjunkturdaten aus dieser Woche wegen ihrer Folgen für den US-Dollar im Auge behalten. Inflationsdaten, Verbraucher- und Erzeugerpreise, als auch die Einzelhandelsumsätze werden allesamt in dieser Woche noch veröffentlicht werden.

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