Fore - Dollar steigt zum Euro und Pfund Sterling - EZB und BoE im Fokus

Fore - Dollar steigt zum Euro und Pfund Sterling - EZB und BoE im Fokus

Sep 13, 2018

Der Dollar stieg am Donnerstag gegenüber dem Euro und dem Pfund Sterling, während die Anleger auf die geldpolitischen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank und der Bank of England warten.

Der Euro sank um 0,1 Prozent auf 1,1620 Dollar, während das Pfund Sterling moderat auf 1,3040 Dollar fiel.

Volkswirte sind sich sicher: die EZB wird heute die Füße stillhalten und nur moderate Änderungen an der Forward Guidance vornehmen. Man wird wahrscheinlich die Anleihekäufe in diesem Jahr beenden und die Zinsen im kommenden Herbst anheben, heißt es am Markt.

Die BoE dürfte ebenfalls nach der Anhebung der Zinsen im vergangenen Monat, vorerst keine Veränderungen vornehmen. Die Markterwartungen einer weiteren Zinserhöhung werden wohl erst in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres erfüllt.

Unterdessen könnte die geldpolitische Sitzung der türkischen Zentralbank für Furore sorgen. Es wird erwartet, dass die Währungshüter die Zinsen erhöhen um die türkische Lira zu stabilisieren.

Die Lira wurde zuletzt bei 6,3700 gehandelt, was einem Anstieg von etwa 0,5 Prozent entspricht. Sie war Mitte August auf ein Rekordtief von 7,2400 gesunken.

Gegenüber einem Währungskorb stieg der US Dollar Index um 0,1% auf 94,91. Die Veröffentlichung der US-Verbraucherpreiszahlen steht später am Donnerstag an.

Es wird allgemein erwartet, dass die US-Notenbank die Leitzinsen auf ihrer September-Sitzung anheben wird, die Chancen für einen weiteren Schritt im Dezember haben sich allerdings in den letzten Tagen verringert.

Unterdessen konzentrieren sich die Investoren weiterhin auf den US-China-Handelsstreit, nachdem bekannt wurde, dass die Trump-Administration chinesische Beamte zu einer Neuauflage für Handelsgespräche eingeladen hat, was Hoffnungen auf ein Abkommen geweckt hat. Dies könnte den bitteren Zollstreit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt lindern.

Der chinesische Yuan stieg daraufhin um 0,2 Prozent auf 6,8481 und zog sich von einem zweieinhalb Wochentief bei 6,8801 am Vortag zurück.

Der australische Dollar, der aufgrund des signifikanten Handelsrisikos der Nation gegenüber China zuletzt unter Druck stand, stieg um 0,3 Prozent auf 0,7190 Dollar.

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