WHO: Zu viele Länder bewegen sich in die falsche Richtung

WHO: Zu viele Länder bewegen sich in die falsche Richtung

Jul 13, 2020

Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus sagte am Montag, dass sich "zu viele Länder in die falsche Richtung bewegen", was ihre Reaktion auf die COVID-19-Pandemie betreffe.

Er warnte davor, dass es "auf absehbare Zeit keine Rückkehr zur alten Normalität" geben werde und dass, wenn die Regierungen die Empfehlungen der WHO nicht umsetzen würden, die Situation "immer schlimmer und schlimmer und schlimmer" werden würde.

Tedros sagte zuvor, dass das Coronavirus seinen Höhepunkt noch nicht erreicht habe, und fügte hinzu, dass es in den meisten Ländern "noch immer außer Kontrolle" sei.

Weltweit gibt es mindestens 12.970.605 Covid-19Infektionen, mindestens 570.220 Todesfälle und mindestens 7.153.812 Genesungen. Das geht aus dem Trecker der renommierten Johns-Hopkins-Universität hervor. Am stärksten betroffen ist die USA, wo es mittlerweile mehr als 3,3 Millionen Corona-Fälle gibt. Ähnlich angespannt gestaltet sich die Situation in Brasilien. Hier liegt die Zahl der Infektionen bei 1,8 Millionen. Danach kommen Indien und Russland mit 878.254 und 732.547 Fällen.

An der Wall Street geht die Party derweil weiter: der Dow Jones erholte sich am Montag über seine 200-Tage-Linie und rangierte zuletzt mit 26.418 Punkten gut 1,70 Prozent im Plus. Für den S&P 500 ging es um 1,26 Prozent nach oben und der NASDAQ 100, der fast täglich neue Rekordhochs erreicht, gewann 1,64 Prozent. Der DAX-Future stand kurz vor 19 Uhr knapp 1,2 Prozent im Plus bei 12.770 Punkten. Die Hoffnung auf einen baldigen Corona-Impfstoff sowie das billige Notenbankgeld heben derzeit alle Boote.

Der Goldpreis verteuerte sich um 11,90 Dollar auf 1.813 Dollar je Feinunze und der Silberpreis sprang 3,63 Prozent nach oben auf 19,74 Dollar je Unze. 

An den Devisenmärkten steht der EUR/USD kurz vor einem Spurt über die psychologisch wichtige Marke von 1,14 Dollar, als der Dollar-Index um 0,39 Prozent abrutscht. 

Die 10-jährige US-Rendite rentierte 1 Basispunkt höher bei 0,643 Prozent.

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