Die US-Notenbank Fed gab gestern nach drei Jahren der geldpolitischen Straffung ein klares Signal für eine Zinspause. Der Grund: unsichere Wirtschaftsaussichten und eine Verlangsamung der globalen Konjunktur.
Lesen Sie auch: Fed lässt beim Zins alles wie gehabt, will aber bei Zinserhöhungen geduldig sein
Die Federal Reserve beließ die Leitzinsen erwartungsgemäß in einer Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent und sagte, sie werde bei zukünftigen Zinserhöhungen geduldig sein. Der Passus, wonach die Zinsen weiter graduell steigen werden, wurde gestrichen.
Darüber hinaus sagte die Notenbank, sie könne aufgrund "der wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklungen" die Bilanzreduzierung anpassen, falls nötig.
Experten sagten im Anschluss an die zinspolitische Entscheidung der Fed, der Begleittext war sehr dovish, sogar stärker als erwartet, und auch Fed-Chef Jerome Powell klang äußerst pessimistisch während seiner Pressekonferenz.
Lesen Sie auch: Fed schwenkt von hawkish auf dovish um; Geduld lautet die neue Lösung
"Die Gründe für das Erhöhen von Zinssätzen haben sich etwas abgeschwächt", sagte Powell.
Für die Wall Street waren die pessimistischen Aussagen der Federal Reserve ein echter Segen. Jerome Powell gab damit den Bullen grünes Licht.
Powell hatte die Märkte im Dezember aufgeschreckt, nachdem er sagte, die Bilanzreduzierung sei auf "Autopilot".
Unterdessen spielen am 3. Februar die New England Patriots gegen die Los Angeles Rams um den NFL Super Bowl 2019 im Mercdes-Benz-Stadium in Atlanta.
Die Patriots haben in drei der letzten vier Super Bowls gespielt und zwei davon gewonnen, während die Rams zuletzt im Jahr 2002 in einem Super Bowl Endspiel gestanden haben.
Mehr Weekly Comics von gibts hier: https://de./analysis/comics
