Von Jesse Cohen
Die Weltbörsen stehen auch am Donnerstag unter Druck. Wegen des weltweit grassierenden Coronavirus und den daraus resultierenden Folgen für die Weltwirtschaft wurden bislang 3 Billion Dollar Börsenwert vernichtet.
Im Ursprungsland des Coronavirus-Ausbruchs in China wurden erstmals weniger neue Infektionsfälle als in anderen Staaten registriert. In Asien ist vor allem Südkorea betroffen. Aber auch der Iran und Europa registrierten eine starke Zunahme der Neuinfektionen.
Die US-Zentren für Seuchenkontrolle und -prävention bestätigte zudem eine Infektion in Kalifornien bei einer Person, die Berichten zufolge keine Verbindung zu China oder Exposition gegenüber einem anderen Corona-Patienten hatte.
Damit stieg die Gesamtzahl der Coronavirus-Fälle in den Vereinigten Staaten auf 15, wie die CDC mitteilte.
Das Coronavirus hat weltweit mehr als 80.000 Menschen infiziert und fast 2.800 getötet, die meisten davon in China. Vieles über die Krankheit liegt noch im Dunklen, aber es ist klar, dass die Auswirkungen auf die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, die seit über einem Monat nur noch auf Sparflamme läuft, enorm sind.
Die wichtigsten Indizes an der Wall Street schlossen am Mittwoch den fünften Handelstag in Folge tiefer, da die Anleger zunehmend über die Auswirkungen der Virus-Krise auf die Weltwirtschaft und die US-Unternehmen besorgt sind.
Zum Schlussstand am Mittwoch hatte der Dow diese Woche mehr als 2.000 Punkte verloren. Der Index ist außerdem auf dem Weg zu seiner schlechtesten Wochenperformance seit 2008. Damals verlor der US-Standardindex im gleichen Zeitrum gut 7%.
Der Dow ist ausgehend von seinem Rekordhoch vom Anfang dieses Monats um mehr als 8% gefallen.
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-- Reuters hat zu diesem Bericht beigetragen

