Weekly Comic: In China geht die Angst vor einem Konjunkturabschwung um

Weekly Comic: In China geht die Angst vor einem Konjunkturabschwung um

Jan 24, 2019

Im Fokus der internationalen Finanzmärkte steht die Furcht vor einem Konjunkturabschwung in China und so verdunkelt sich auch die konjunkturelle Großwetterlage.

Chinas Bruttoinlandsprodukt verlangsamte sich im Schlussquartal 2018 auf 6,4 Prozent. Das war die schwächste Wachstumsrate seit der schweren Finanzkrise. Im Vorquartal wuchs die chinesische Wirtschaft noch um 6,5 Prozent.

In der Folge legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der zweitgrößten Volkswirtschaft auf der ganzen Welt auf das Jahr hochgerechnet nur um 6,6 Prozent zu und damit so gering wie zuletzt 1990. Grund dafür waren eine schwache inländische Nachfrage und die US-Zölle.

Die Analysten von Capital Economics warnten, dass Chinas Konjunkturabschwächung in ähnlicher Größenordnung zu sein scheint wie 2015-16, obwohl es bisher einige signifikante Unterschiede gibt, vor allem weniger Abwärtsdruck auf den Yuan und keine Anzeichen für größere Kapitalabflüsse.

"Vor dem Hintergrund verschiedener Sorgen um andere Volkswirtschaften trägt die Schwäche Chinas dazu bei, dass eine deutliche globale Verlangsamung zu erwarten ist", schrieben sie in einer Kundennotiz.

Am Montag hatte der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum 2019 zum zweiten Mal in den letzten drei Monaten herabgesetzt. Vor allem China und die Eurozone seien dafür verantwortlich, hieß es in dem Bericht.

Der IWF betonte, ohne eine Lösung im Handelskrieg könnte sich das globale Wirtschaftswachstum weiter abschwächen.

"Handelsspannungen sind derzeit der dominierende Faktor für die Stimmung der Anleger und werden die Märkte weiter antreiben", sagte Nick Twidale, Chief Operating Officer bei Rakuten Securities.

/ Reuters

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