Laut dem Chef der Fed von Dallas, Robert Kaplan, wird die US-Zentralbank auf mehr fiskalische Impulse durch die US-Regierung drängen, um die US-Wirtschaft aufgrund der Coronavirus-Krise zu unterstützen.
Die US-Wirtschaftsleistung war im ersten Quartal auf das Jahr hochgerechnet im Vergleich zum Vorquartal um 4,8 Prozent geschrumpft. Analysten und Volkswirte erwarten einen noch nie da gewesenen Wachstumseinbruch im Zuge der Corona-Pandemie.
Der US-Währungshüter Robert Kaplan erklärte im Gespräch mit CNN, dass er sich jedoch nicht für negative Zinssätze aussprechen werde, da "dies Auswirkungen auf Intermediäre und Geldmarktfonds haben würde".
Bereits gestern hatten sich die Fed-Mitglieder Bostic und Evans gegen Minuszinsen ausgesprochen.
Letzte Woche preisten die Fed-Funds-Futures eine geringe Chance auf Negativzinsen in den USA ein.
Am Mittwoch gehen die Blicke der Anleger auf US-Notenbankchef Jerome Powell, der um 15 Uhr an einem Webinar teilnehmen und sich zu den Aussichten der US-Wirtschaft äußern wird.

