Für den Euro geht es im frühen europäischen Geschäft aufwärts. Auslöser dafür war die gemeinsame Erklärung von May und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker in Straßburg über eine Fristverlängerung für eine Grenzregelung in Irland bis Ende 2020.
Am Markt rechnet man derweil mit zunehmender Wahrscheinlichkeit mit einem geordneten Brexit. Vor allem das britische Pfund profitierte davon. Gestern legte der GBP/USD um mehr als 200 Pips zu. Am Morgen handelte es zuletzt auf 1,3242 Dollar und damit 0,69 Prozent im Plus. Für den EUR/USD ging es um 0,13 Prozent auf 1,1262 Dollar aufwärts.
Sollte heute Abend das Brexit-Abkommen von May erneut abgelehnt werden, so wird am Mittwoch darüber abgestimmt, ob Großbritannien ohne Deal aus der EU austritt. Sollten die Abgeordneten auch gegen diesen Antrag stimmen, dann fände am Donnerstag eine Abstimmung über eine Verschiebung des Austrittstermin statt.
Im Wirtschaftskalender stehen heute einige Konjunkturdaten, die den Markt beeinflussen dürften. So werden in Großbritannien die Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt und der Industrieproduktion vorgelegt, während in den USA die Verbraucherpreise und die Realeinkommen auf der Agenda stehen.

