USA: Rohöllagerbestände steigen weniger stark

USA: Rohöllagerbestände steigen weniger stark

Mär 18, 2020

von Robert Zach

Der wöchentliche Bericht der Energiebehörde EIA zeigte einen weniger starken Aufbau der US-Ölreserven.

Laut den offiziellen Zahlen stiegen die US-Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche um 1,954 Millionen Barrel auf 453,7 Millionen Barrel. Sie liegen damit gut 3 Prozent unter dem Fünfjahresdurchschnitt, wie die EIA mitteilte.

Von befragte Ölmarktbeobachter hatten mit einem Anstieg von 3,25 Millionen Barrel gerechnet.

Die Rohöllagerbestände am wichtigen Umschlagsort in Cushing, Oklahoma, stiegen um 563 Barrel.

Die Benzinbestände sind um 6,18 Barrel gefallen (erwartet: -2,89 Millionen Barrel), die von Destillaten sanken um 2,94 Millionen Barrel (erwartet: -1,96 Millionen Barrel).

Der Preis für die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) lag zuletzt 11,5 Prozent im Minus bei 24,20 Dollar je Barrel (vor den Daten 24,48 Dollar). Ein Fass der Nordseesorte Brent verbilligte sich 6,96 Prozent auf 26,73 Dollar je Barrel (vor den Daten 26,80 Dollar).

Aktuell belastet eine toxische Kombination von der Angebots- und der Nachfrageseite die Ölpreise. Auf der Angebotsseite wäre das der Ölkrieg der Saudis mit Russland, während auf der Nachfrageseite das weltweit grassierende Coronavirus auf die Preise drückt.

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