Die Ölpreise sind am Mittwoch mit der asiatischen Sitzung gefallen, nachdem das American Petroleum Institute (API) berichtet hatte, dass die US-Rohöllagerbestände letzte Woche gestiegen waren.
Das API teilte mit, dass die Rohöllagerbestände in der Woche bis zum 22. November um mehr als 3,6 Millionen Barrel gestiegen seien.
Am wichtigen Umschlagsort in Cushing gingen die Ölreserven um 516.000 Barrel zurück.
Die Benzinbestände stiegen um 4,3 Millionen Barrel, die der Destillate sanken indes um 665.000 Barrel.
Der Preis für die US-Ölsorte WTI fiel um 0,14% auf 58,33 Dollar. Ein Fass der Nordseesorte Brent sank um 0,08% auf 63,15 Dollar.
Insgesamt bleibt der Ölpreis jedoch gut unterstützt. "Der Optimismus im Zusammenhang mit den US-amerikanischen Handelsgesprächen mit China, die voraussichtliche Verlängerung des OPEC+-Abkommens und die gestiegenen Kapazitätsauslastungen sollten den Ölpreis unterstützen", sagte Tom Finlon, Direktor der Energy Analytics Group Ltd in Wellington, Florida.
Analysten erwarten, dass die Regierungsdaten der Energy Information Administration am Mittwochnachmittag einen Rückgang der Rohöllagerbestände um 418.000 zeigen.

