Der von der Richmond Fed erhobene Manufacturing Index, der die Wirtschaftsaktivität des verarbeitenden Gewerbes im fünften Bezirk misst, stieg im Oktober von -9 auf 8 Punkte. Volkswirte hatten dagegen mit einem Wert von -14 Punkten gerechnet.
"Viele Umfrageteilnehmer sahen im Oktober ein Wachstum bei Beschäftigung/Löhnen und erwarteten kurzfristig ein sich fortsetzendes Wachstum", heißt es in der Mitteilung. "Die Hersteller hatten jedoch im Oktober immer noch Schwierigkeiten, Arbeitskräfte mit den passenden Fähigkeiten zu finden, und erwarten, dass diese Schwierigkeiten auch in den kommenden Monaten anhalten werden."
Trotz der Erholung des Index liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung der Fed auf der Sitzung in acht Tagen bei über 90 Prozent.
Die Reaktion der Märkte
Eine größere Reaktion an den Märkte rief der Richmond Fed Manufacturing Index nicht hervor. Der Dow Jones ist um gut 20 Punkte gefallen, belastet durch starke Verluste bei den Aktien von Merck (DE:MRCG) & Company (NYSE:MRK) und McDonald’s (NYSE:MCD). Der S&P 500 hat dagegen um 0,10 Prozent zugelegt.
Der US-Dollar-Index erholt sich nach seinen jüngsten Verlusten und steigt am Dienstag um 0,15 Prozent. Das belastet wiederum den Euro, der um 0,13 Prozent nachgibt.
Die Zehnjahresrendite aus den USA fällt um 1,26 Prozent auf 1,77 Prozent. Gestern erreichte das Zinspapier mit 1,805 Prozent den höchsten Stand seit Mitte September.

