Der Erzeugerpreisindex in den USA ist im Dezember nur um 0,1 Prozent gegenüber November gestiegen. Dies teilte das US-Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mit.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergibt sich daraus ein Anstieg von 2,3 Prozent. Von befragte Volkswirte hatten beim Erzeugerpreisindex im Monatsvergleich einen Anstieg von 0,2 Prozent erwartet.
Die Kernrate, wo Energie und Nahrungsmittel ausgeklammert werden, stieg im Dezember ebenfalls nur um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat und um 1,1 Prozent im Jahresvergleich. Damit markierte die Jahresteuerung den tiefsten Stand seit September 2016. Erwartet wurde ein unveränderter Wert von 1,3 Prozent.
Die Reaktion der Märkte
Die Zehnjahresrendite aus den USA verliert aufgrund des geringen Inflationsdrucks 3 Basispunkte auf 1,788 Prozent. Die zweijährige US-Rendite sinkt indes nur um 2 Basispunkte auf 1,56 Prozent. Die Zinskurve flacht also etwas ab.
Für den Goldpreis geht es um 8 Dollar nach oben auf 1.552,55 US-Dollar.
Der Terminkontrakt des Dow Jones verliert 58 Punkte und der S&P 500 fällt 0,18 Prozent. Für den NASDAQ 100 geht es um 6 Punkte nach unten. Der DAX 30 sinkt um 44 Punkte auf 13.412 Zähler.

