USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe weniger stark gesunken als erwartet

USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe weniger stark gesunken als erwartet

Jan 30, 2020

von Robert Zach

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA fielen letzte Woche, auch die Folgeanträge auf Arbeitslosenunterstützung gingen zurück.

Die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe sank in der Woche bis zum 25. Januar um 7.000 auf 216.000, teilte das Department of Labor am Donnerstag mit. Volkswirte hatten im Vorfeld mit einem Wert von 215.000 gerechnet. Der Vorwochenwert wurde um 12.000 auf 223.000 hochgesetzt.

Der gleitende Vierwochendurchschnitt sank von 216.250 auf 214.500.

Die Folgeanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen in der Woche bis zum 17. Januar von 1,747 Mio. auf 1,703 Mio. Hier sank der Vierwochendurchschnitt um 6.250 auf 1,755 Mio.

Die Reaktion der Märkte

Im Großen und Ganzen haben die Märkte auf Arbeitsmarktzahlen keinerlei Reaktion gezeigt. Im Fokus steht nach wie vor die immer weiter steigende Zahl an bestätigten Coronavirus-Fällen, die weltweit auf mehr als 7800 gestiegen ist.

Der Dow Jones weist vorbörslich ein Minus von 175 Punkte aus und der S&P 500 fällt 0,63 Prozent. Für den NASDAQ 100-Future geht es 0,40 Prozent abwärts. Der DAX verliert 158,80 Punkte auf 13.185,45 Zähler und der MDAX rutscht 0,83 Prozent ab.

Der Goldpreis profitiert von fallenden Zehnjahresrenditen aus den USA, die am Donnerstag die Marke von 1,60 Prozent unterschritten hatten, und dem etwas schwächeren US-Dollar.

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