Der US-Wohnimmobilienmarkt steht angesichts der Coronavirus-Krise unter Druck.
Die Zahl der Wohnbaubeginne fiel im April auf 891.000 Einheiten nach 1,27 Millionen Einheiten im März - das sind 30,2 Prozent weniger als im Vormonat. Es war der größte jemals verzeichnete prozentuale Rückgang.
Der Bau von Einfamilienhäusern ging um 25,4 Prozent zurück, während Wohnanlagen mit zwei oder vier Einheiten im Monatsvergleich um 14.2 Prozent Prozent einbrachen.
Die Baubeginne beginnen als einer der ersten Indikatoren zu sinken, wenn sich die USA einer Rezession nähern, während sie als einer der ersten Indikatoren beginnen zu steigen, wenn die US-Wirtschaft wieder in Tritt kommt.
Die Zahl der Baugenehmigungen ging ebenfalls spürbar zurück, auch wenn weniger stark als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat wurde ein Rückgang von 20,8 Prozent verzeichnet. Volkswirte hatten mit 1,00 Millionen gerechnet.
Die Genehmigungen gelten als ein Frühindikator für die Baubeginne und für den Wohnungsmarkt in den USA.
Der monatliche NAHB-Wohnungsmarktindex, der gestern gemeldet wurde erholte sich per Berichtsmonat Mai um 7 auf 37, bleibt aber unterhalb der Wachstumsschwelle von 50.
Der Wohnungsmarktindex gilt als vorlaufender Indikator für zukünftige Eigenheimverkäufe.

