Von Gina Lee
Der Dollar legte am Mittwoch im Vorfeld der Powell-Rede leicht zu.
Der U.S. Dollar Index, der den Dollar gegenüber einem Korb anderer Währungen abbildet, fiel bis 6:40 Uhr um 0,04% auf 99,998.
Powell wird sich wahrscheinlich gegen die Forderung nach negativen Zinssätzen stellen, ein heißes Thema, seit die US-Anleihemärkte in der vergangenen Woche damit begannen, die Chance auf negative Zinssätze einzupreisen.
Aber der Rückgang der US-Verbraucherpreise um 0,8% im April, hat die Möglichkeit einer Deflation erhöht, da die Wirtschaft tiefer in die Rezession abrutscht. Daraus ergibt sich eine Debatte über die geldpolitische Reaktionen und so steigt der Druck auf die Fed.
US-Präsident Donald Trump drängte die Federal Reserve am Dienstag erneut auf negative Zinsen zurückzugreifen.
"Ich würde von negativen Zinssätzen abraten. Japan hat das getan, aber die Erkenntnis ist hier, dass es nicht die beste Entscheidung war", sagte Hiroyuki Ueno, Senior Strategist bei Sumitomo Mitsui (NYSE:SMFG) Trust Asset Management, gegenüber Bloomberg.
"Aber das Beunruhigende ist, dass Trump nun genau darüber spricht. Schaut man sich Beispiele aus der Vergangenheit an, so hat die Fed letztendlich ziemlich oft das getan, was Trump wollte."
Der USD/JPY stieg um 0,07% auf 107,21.
Der AUD/USD machte seine Verluste vom Dienstag wieder wett und legte um 0,08% auf 0,6474 zu, nachdem berichtet worden war, dass China einige australische Fleischimporte verboten hatte. Der AUD verringerte seine Verluste, als der australische Handelsminister die Angelegenheit als Formsache herunterspielte.
In der Zwischenzeit fiel der NZD/USD um 1% auf 0,6015.
Der USD/CNY stieg um 0,13% auf 7,0906 und der GBP/USD legte um 0,09% auf 1,2271 zu.
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