Von Alex Ho
Der US-Dollar baute am Freitag im asiatischen Devisenhandel seine Verluste aus, weil die Besorgnis über den neuartigen Coronavirus-Ausbruch weiterhin die Nachfrage begrenzt, während Händler auf die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten warten.
Der US-Dollar-Index, der den Dollar gegenüber einem Korb anderer Währungen vergleicht, fiel bis 7:30 Uhr um 0,2% auf 96,562.
In Nordamerika und Asien waren die Aktienmärkte im Zuge der aus dem Coronavirus-Ausbruch resultierenden Rückgang der Geschäftstätigkeit erneut unter Druck geraten.
Die Asiatische Entwicklungsbank teilte mit, dass der Ausbruch des Coronavirus das globale Wirtschaftswachstum um 0,1% bis 0,4% drosseln werde.
Konjunkturseitig stehen heute um 14.30 Uhr (MEZ) die US-Arbeitsmarktdaten per Februar auf der Agenda.
"Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg im Januar um unglaubliche 225.000. Dies spiegelte zwar den soliden Arbeitsmarkt wider, wurde aber wahrscheinlich auch durch das saisonal untypische warme Wetter begünstigt - was sich in den Wintermonaten tendenziell unverhältnismäßig stark auswirkt", sagte David Berson, Chefökonom bei Nationwide, in einem Interview mit Bloomberg. "Daher erwarten wir für Februar eine gewisse Korrektur. Dennoch bleibt der Arbeitsmarkt insgesamt solide, und auch im vergangenen Monat war das Wetter noch etwas wärmer als üblich", so Berson.
In der Zwischenzeit fiel der USD/JPY um 0,36% auf 105,75 gefallen.
Der AUD/USD blieb mit 0,6610 wenig verändert, da der australische Einzelhandelsumsatz im Januar saisonbereinigt im Vergleich zum Vormonat um 0,3% zurückging.
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