US-Arbeitsmarkt: Solider Stellenaufbau, starke Lohndaten - Euro knickt ein

US-Arbeitsmarkt: Solider Stellenaufbau, starke Lohndaten - Euro knickt ein

Sep 07, 2018

Gerade wurden die Arbeitsmarktzahlen aus den USA veröffentlicht.

Die Zahl der Beschäftigen außerhalb der Landwirtschaft stieg um 201.000 im Vergleich zum Vormonat, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Von befragte Volkswirte hatten im Schnitt mit einem 191.000 gerechnet.

Die Zahlen zum Beschäftigungszuwachs im Juli wurde um 10.000 nach unten gesetzt. Das ist sehr enttäuschend.

Die in einer separaten Umfrage erhobene Arbeitslosenquote stagnierte entgegen den Erwartungen bei 3,9 Prozent. Erfreulich war auch die Entwicklung der umfassenderen Statistik U6, die im August auf 7,4 Prozent fiel (vorher 7,5 Prozent).

Die durchschnittlichen Stundenlöhne für Arbeitnehmer im Privatsektor legten im August gegenüber dem Vorjahr überraschend um 2,9 Prozent zu. Im Monatsvergleich stieg das Lohnwachstum um 0,4 Prozent.

Zwar signalisieren die Stundenlöhne damit eine Beschleunigung, aber für eine Überhitzung der Inflation wird das wohl kaum reichen. Nichtsdestotrotz gilt eine Zinserhöhung Ende September der Fed um weitere 25 Basispunkte als ausgemachte Sache, vor allem nach den guten Lohndaten. Auch eine weitere Zinsanhebung, voraussichtlich im Dezember, ist nach den heutigen Daten greifbar.

Der EUR/USD fiel nach der Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen auf 1,1583 Dollar und lag zuletzt 0,34 Prozent im Minus.

Der DAX gab weiter nach und notierte auf 11.918 Punkten, während die Dow Jones Futures und S&P 500 Futures auf einen negativen Start hinweisen.

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