US-Präsident Donald Trump nimmt die Sache nun selbst in die Hand und sorgt für steigende Kurse an der Wall Street. Am Freitag sagte er, man sei in einer sehr wichtigen Phase der Handelsgespräche und es bestehe die Möglichkeit, einen Deal mit China zu machen.
"Wir haben sehr gute Chancen, einen Deal mit China zu machen", bekräftigte Trump gegenüber Journalisten im Weißen Haus.
Zuvor hatte Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow in einem Interview mit Fox Business gesagt, dass sich die Stellvertreter beider Länder am Montag und Dienstag treffen werden. Die hochrangigen Gespräche sollen dann am Donnerstag und Freitag stattfinden.
Die Reaktion der Märkte:
Der Dow Jones steigt um 231 Punkte, der S&P 500 um 0,92 Prozent und der NASDAQ 100 um 1,15 Prozent. Zuvor hatte das US-Arbeitsministerium den Jobbericht per September veröffentlicht, der nicht zu kalt und nicht zu heiß ausgefallen war.
Der deutsche DAX drückte gegen Ende der Sitzung noch einmal aufs Gaspedal und schloss die Woche gerade so noch oberhalb von 12.000.
"Das sieht für mich nach einer Goldilocks-Zahl aus", erklärte Steve Grasso, Direktor des institutionellen Vertriebs bei Stuart Frankel, gegenüber der CNBC "Squawk Box". "Es räumt der Fed immer noch etwas Spielraum für eine Zinssenkung ein. Für den Markt war der Bericht nicht zu heiß und nicht zu kalt."
Von "Goldilocks" sprechen Experten, wenn die Wirtschaft weder zu heiß noch zu kalt ist, die Inflation begrenzt ist und die Chance auf Zinssenkungen besteht.
Der EUR/USD steigt um 0,10 Prozent.
Der Gold-Future zur Lieferung im Dezember muss nach seiner jüngsten Erholungsrallye 5 Dollar abgeben.
Die US-Zehnjahresrendite verliert 0,90 Prozent auf 1,522 Prozent.
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