Die Ölpreise legten am Donnerstag zu, nachdem tags zuvor die US-Rohöllagerbestände stärker als erwartet zurückgingen. Aber die von Mario Draghi, dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank, geäußerte Sorge um das globale Wachstum begrenzte die Zugewinne beim schwarzen Gold.
Der Preis für die US-Sorte West Texas intermediate (WTI) zur Lieferung im September stieg um 14 US-Cents auf 56,02 Dollar je Barrel, während die Nordseesorte Brent um 21 US-Cents auf 63,39 Dollar je Barrel kletterte.
Die Gefahr einer Verlangsamung der Weltwirtschaft, die das Öl-Nachfragewachstum belasten könnte, stand erneut im Fokus, als Draghi andeutete, dass die EZB die Geldpolitik aggressiverer lockern könnte als gedacht, einschließlich Zinssenkungen und einer Neuauflage des Kaufprogramms sowie einem Tiering des Einlagensatzes.
Dies wirkte sich negativ auf die Ölpreise aus.

