Von Alex Ho
Die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe in China hellte sich im März überraschend auf.
Der offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe (EMI) stieg auf 52,0 Punkte. Im Februar erreichte das Stimmungsbarometer mit 35,7 den tiefsten Stand in der Geschichte.
Von befragte Volkswirte hatten angesichts der weltweiten Coronavirus-Krise, die das Weltwirtschaftswachstum bedroht, mit einem Wert von 45,0 gerechnet.
Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor erholte sich von 29,6 zuvor auf 52,3 Punkte.
Indexwerte über 50 signalisieren eine positive Geschäftsentwicklung der Industriebetriebe im Vergleich zum Vormonat, während bei einem Fall unter 50 mit einer negativen Geschäftsentwicklung zu rechnen ist.
Das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie erklärte zuvor, dass die Produktion in den Industrieunternehmen bereits wieder bei 98,6% liege, während 89,9% der Beschäftigten an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt seien.
Der Shanghai Composite stieg um 0,6%. Der Shenzhen Component bewegte sich kaum vom Fleck.
Die vom Wirtschaftsmagazin Caixin und dem Forschungsunternehmen Markit erhobenen Einkaufsmanagerindizes, die sich auf kleine und mittelgroße Unternehmen konzentrieren, stehen am Mittwoch auf der Agenda.

