Die Bank of Spain erwartet, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes im zweiten Quartal aufgrund der Coronavirus-Pandemie zwischen 16 Prozent und 21,8 Prozent einbrechen werde.
Die Zentralbank fügte hinzu, dass sich die spanische Wirtschaft in der zweiten Hälfte erholen werde und dass die Wirtschaft im Gesamtjahr 2020 zwischen 9 Prozent und 11,6 Prozent schrumpfen werde.
Zuletzt hatte die spanische Notenbank noch mit einem Wachstumseinbruch im laufenden Jahr zwischen 9,5 Prozent bis 12,4 Prozent gerechnet.
In Spanien war das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal angesichts der weltweiten Corona-Krise um 5,2 Prozent geschrumpft.
Die Meldung hatte keinen Einfluss auf das Marktgeschehen: der EUR/USD rangierte zuletzt 0,16 Prozent im Plus bei 1,1303 Dollar und der spanische Leitindex IBEX 35 rückte um 1,14 Prozent auf 7.962 Punkte vor. Die Zehnjahresrendite sank um 2 Basispunkte auf 0,541 Prozent.

