Softbank verkauft Großteil ihrer T-Mobile-Beteiligung

Softbank verkauft Großteil ihrer T-Mobile-Beteiligung

Jun 23, 2020

von Gina Lee 

Softbank (OTC:SFTBY) hat einen Teil seiner Beteiligung an T-Mobile (NASDAQ:TMUS) für 21 Milliarden Dollar verkauft. Grund dafür waren Milliardenverluste im Vision Fund der Softbank. Verluste machte das Konglomerat mit dem Büroraum-Vermittler WeWork oder den US-Fahrdienstleister Uber (NYSE:UBER). 

Zusammen mit den im Mai angekündigten Plänen, 5% der Beteiligung an der japanischen Mobilfunk-Tochter Softbank Corp. zu veräußern, ist der Verkauf von T-Mobile Teil des 42 Milliarden Dollar schweren Restruktuierungsprogramms des japanischen Unternehmens, um Schulden zu tilgen und Aktienrückkäufe zu finanzieren.

Softbank "muss seine Bargeldreserven weiter erhöhen", heißt es in einer Erklärung am Dienstag. Darin werden auch Bedenken hinsichtlich "einer zweiten und dritten Corona-Welle" geäußert. In der Stellungnahme heißt es weiter, dass das Unternehmen die Erlöse in hochwertige Wertpapiere investieren könne, bis sie für Rückkäufe oder den Schuldenabbau verwendet werden.

Das Unternehmen erwarb die T-Mobile-Beteiligung Anfang des Jahres, nachdem die Übernahme von Sprint Corp. durch T-Mobile in Höhe von 26,5 Milliarden Dollar von den US-Regulierungsbehörden genehmigt worden war.

Softbank (T:9984) Aktien stiegen im früheren Handel um bis zu 3%, konnten die Gewinne aber nicht halten und rangierten zuletzt 0,02% im Minus bei 5511 JPY (51,55 USD).

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