Pfund, Euro drehen ins Minus, Dollar auf Tageshoch

Pfund, Euro drehen ins Minus, Dollar auf Tageshoch

Apr 17, 2018

Investing.com - Das Pfund und der Euro sind am Dienstag ins Minus gedreht, während der Dollar von einem Dreiwochentief gegenüber den anderen Leitwährungen wegkam und neue Tageshöchststände erreichte.

Der US-Dollarindex, der die Stärke der US-Währung gegenüber einem gewichteten Korb aus sechs anderen Leitwährungen misst, lag gegen 12:09 MEZ um etwas höher auf 89,20, nachdem er in der Nacht auf bis zu 89,08 gesunken war.

Der Dollar driftete nach unten, als der Risikoappetit wegen der Erleichterung darüber besser wurde, dass die von den USA angeführten Raketenangriffe vom Wochenende zu keiner Eskalation in einen Großkonflikt führten.

Aber die Spannungen in der internationalen Politik blieben im Vordergrund, angesichts bleibender Sorgen über den schwelenden Handelsstreit zwischen den USA und China.

Der Dollar kam am Montag unter Druck, nachdem US-Präsident Trump auf Twitter Russland und China der Abwertung ihrer Währungen beschuldigte.

Die Twitterbotschaft kam, nachdem das US-Finanzministerium am Freitag seinen halbjährlichen Bericht zu Währungen veröffentlicht hatte und es abgelehnt hatte, China der Wechselkursmanipulation zu beschuldigen.

Chinas Außenministerium meinte am Dienstag, dass die Information aus den USA im Hinblick auf die chinesische Währung “etwas chaotisch” sei.

Der Euro gab seine anfänglichen Gewinne wieder auf und zog sich von einem Dreiwochenhoch gegenüber dem Dollar wieder zurück, mit dem EUR/USD Kurs um 0,08% tiefer auf 1,2370.

Der Euro kam unter etwas Verkaufsdruck, nachdem ein Report für April eine erneute starke Verschlechterung der deutschen Konjunkturerwartungen gezeigt hatten.

Das Pfund hat ein 22-Monatshoch gegenüber dem Dollar am Dienstag wieder verlassen, nachdem der jüngste Beschäftigungsreport aus Großbritannien gezeigt hatte, dass das Lohnwachstum die Schätzungen verfehlte, aber der Druck auf die Lebenshaltungskosten dennoch nachgelassen hat.

Die Daten deuten darauf hin, dass der Inflationsdruck zunimmt, was die Erwartungen auf eine Zinserhöhung durch die Bank von England im nächsten Monat untermauert.

Der Dollar blieb gegenüber dem Yen auf leichten Verlusten sitzen, mit dem USD/JPY Kurs zuletzt auf 107,05.

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