von Robert Zach
Saudi-Arabiens Energieminister Prinz Abdulaziz bin Salman Al Saud und sein russischer Amtskollege Alexander Novak führten am Donnerstag ein "konstruktives" Telefongespräch, wie die saudische Presseagentur mitteilte.
Die beiden diskutierten die Situation auf dem globalen Ölmarkt. In einem Statement hieß es, dass die beiden Länder "fest entschlossen sind, die beschlossenen Kürzungsziele in den nächsten zwei Jahren zu realisieren“.
Das Ölkartell Opec und seine Kooperationspartner (Opec+) seien bereit, "weitere Maßnahmen" zu ergreifen, falls die bestehenden nicht zur Stabilisierung der Märkte beitragen.
Am Sonntag hatten sich die Opec+ auf eine Förderkürzung in Höhe von 9,7 Millionen Barrel täglich geeinigt. Die Förderbegrenzung soll für Mai und Juni gelten und die Talfahrt der Ölpreise stoppen. Bis April 2022 sollen die Maßnahmen schrittweise zurückgefahren werden.
Der Ölpreis WTI kostete zur Stunde 19,66 Dollar und damit 1,06 Prozent weniger als noch am Vortag. Für die Nordseesorte Brent ging es um 2,02 Prozent nach oben.

