Ölpreise sind am Dienstag in Asien aufgrund von Nachfragesorgen und Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Handelskrieg zwischen China und den USA leicht gesunken.
US-Rohölfutures standen um 06:20 MEZ um 0,1% tiefer auf 58,98 USD, während der internationale Benchmark Brent kaum verändert zu 64,23 USD gehandelt wurde.
Saudi-Arabien, Russland und andere Ölproduzenten, haben unter dem Banner der OPEC+-Allianz in Wien am Freitag vereinbart, die Tagesproduktion im ersten Quartal nächsten Jahres um insgesamt 2,1 Millionen Fass oder 2,1% des weltweiten Angebots zu reduzieren.
Die Ölpreise zogen in der letzten Woche auf Nachrichten hin stark an, verloren jedoch gestern nach der Veröffentlichung schwacher chinesischer Exportdaten an Schwung, da Bedenken hinsichtlich der durch den chinesisch-amerikanischen Handelskrieg verursachten Beeinträchtigung der globalen Nachfrage aufgekommen sind.
Sofern bis zum 15. Dezember kein Handelsabkommen unterzeichnet wird, plant die Trump-Administration die Zollsätze auf Importe aus China im Wert von rund 156 Milliarden US-Dollar weiter zu erhöhen.
"China ist weder gegen die US-Handelszölle noch gegen die anhaltende Abkühlung der globalen Wirtschaft immun", sagte Jeffrey Halley, leitender Marktanalyst bei OANDA.
Die OPEC wird am Mittwoch ihren monatlichen Ölreport veröffentlichen, dem der wichtigere Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) über die weltweite Versorgungslage folgt.

