Die Ölpreise sind am Mittwoch in Asien gestiegen, angesichts einer stetig wachsenden Nachfrage in China und Daten, die einen unerwarteten Rückgang der US-Rohölvorräte zeigten.
Die US-Rohölfutures lagen um 06:50 MEZ um 0,6% höher auf 64,45 USD, während der internationale Benchmark Brent sich um 0,4% auf 71,97 USD verteuert hat.
WTI ist seit Jahresanfang um 41% teurer geworden, Brent um 33%.
Das Nationale Statistikamt Chinas meldete am Mittwoch, dass der Raffineriedurchsatz im März gegenüber dem Vorjahr um 3,2% auf 53,04 Mio Tonnen gestiegen ist.
Unterdessen hat das American Petroleum Institute berichtet, dass die amerikanischen Rohölbestände in der Woche zum 12. April um 3,1 Millionen Fass auf 452,7 Mio Fass gefallen sind, während eine Zunahme um 1,7 Millionen Fass erwartet worden war.
Im Juni werden die Organisation Erdölexportierender Länder (Organization of the Petroleum Exporting Countries, OPEC) und ihre Partner entscheiden, ob sie weiter ihre Produktion beschränken werde, was vor allem im Hinblick auf Russland bezweifelt wird.
Die Nachrichtenagentur TASS zitierte den russischen Finanzminister Anton Siluanov mit der Aussage, dass Moskau und das Kartell entscheiden könnten, die Produktion anzuheben, um Marktanteile von den USA zurückzuerobern.
Amtliche Daten zu den US-Rohölvorräten wird die Energieinformationsagentur heute noch veröffentlichen.
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