Die Ölpreise bewegten sich am Mittwoch kaum und das, obwohl die US-Rohöllagerbestände stärker gestiegen sind als erwartet.
In New York gehandelte West Texas Intermediate Rohöl Futures zur Lieferung im November fielen um 0,01 Prozent auf 69,58 Dollar pro Barrel.
Unterdessen verloren Nordsee Brent Rohöl Futures, der Maßstab für die Ölpreise außerhalb der USA, 0,18 Prozent auf 78,89 Dollar.
Daten des American Petroleum Institute (API) zeigten am Dienstag, dass die US-Ölreserven in der Woche bis zum 14. September, um 1,2 Mio Barrel auf 397,1 Mio Barrel anstiegen. Dementgegen stand eine Markterwartung über einem Rückgang um 2,7 Millionen Barrel.
Die Ölpreise sind in den letzten Monaten gestiegen, da die Investoren auf die US-Sanktionen gegen den Iran warten. Die Sanktionen, die voraussichtlich am 4. November in Kraft treten werden, haben bereits zu einem Rückgang der iranischen Rohölexporte geführt.
Unterdessen eskalierte der US-China-Handelskrieg weiter. China sagte, dass es neue Zölle auf US-Waren im Wert von 60 Mrd. Dollar, mit Wirkung zum 24. September, einführen würde. Die neuen Zölle sind eine Reaktion auf die US-Zölle vom Montag in Höhe von 10 Prozent auf 200 Mrd Dollar an chinesischen Waren. Die Zölle können auf bis zu 25 Prozent am Ende des Jahres steigen.
Donald Trump hatte zuvor erklärt, dass die USA Zölle auf weitere 267 Mrd. Dollar an zusätzlichen Importen erheben würden, falls China zurückschlägt.
Die Investoren blicken auch auf die wöchentlichen Rohöllagerbestände der US-Energiebehörde EIA, die später am Tag veröffentlicht werden.
Im sonstigen Energiehandel stiegen Benzin RBOB Futures um 0,07 Prozent auf 2,0070 Dollar pro Gallone, während Heizöl um 0,11 Prozent auf 2,2333 Dollar pro Gallone sank. Erdgas-Futures rutschten um 0,10 Prozent, auf 2,930 Dollar pro Million britischer Wärmeeinheiten, ab.
