Die Ölpreise zeigten am Donnerstag eine gemischte Performance. Der Ölpreis WTI stieg den dritten Tag in Folge. Grund für die Kursgewinne sind fallende US-Ölbestände.
In New York gehandelte West Texas Intermediate Rohöl Futures zur Lieferung im November stiegen um 26 Cent oder 0,37 Prozent auf 71,03 Dollar pro Barrel.
Unterdessen verlor die Nordseesorte Brent, der Maßstab für die Ölpreise außerhalb der USA, zur Lieferung im November, 7 Cent oder 0,09 Prozent auf 79,33 Dollar pro Barrel.
Die US-Energiebehörde (EIA) berichtete am Mittwoch, dass die Rohöllagerbestände ein 3,5-Jahrestief erreichten, während die Benzinbestände stärker als erwartet sanken.
Unterdessen waren die Augen auf den Iran gerichtet, da die US-Sanktionen die Versorgung beeinträchtigten. Bloomberg berichtete am Dienstag, dass die iranischen Ölexporte seit Mai um 35 Prozent gesunken seien. US-Präsident Donald Trump hatte Sanktionen gegen den Produzenten angekündigt, die im November in Kraft treten werden.
Die OPEC und andere von Russland geführte Nicht-OPEC-Staaten werden sich am Sonntag in Algerien treffen, um darüber zu diskutieren, wie die erhöhte Fördermenge geteilt werden könnte, um den Verlust des iranischen Angebots auszugleichen. Gleichwohl besagten Quellen von Reuters, dass keine sofortigen Maßnahmen geplant seien.
Der de facto OPEC-Chef Saudi-Arabien sagte am Dienstag, dass das Land mit Ölpreisen über 80 Dollar zufrieden sei, was signalisiert, dass der größte Ölhersteller die Produktion beibehalten könnte, um den Preis stabil zu halten.
Im restlichen Energiehandel stiegen Benzinfutures um 0,26 Prozent auf 2,0283 Dollar pro Gallone, während Heizöl um 0,39 Prozent auf 2,2554 Dollar pro Gallone kletterte.
Schließlich notierten Erdgas-Futures um 0,24 Prozent niedriger auf 2,901 Dollar pro Million britischer Wärmeeinheiten.
