Ölpreise gefallen - Rohöllagerbestände in den USA steigen

Ölpreise gefallen - Rohöllagerbestände in den USA steigen

Jan 15, 2020

Die Ölpreise sind am Mittwoch in Asien leicht gesunken. Gestern nach US-Börsenschluss gab das American Petroleum Institute (API) bekannt, dass die US-Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche um 1,1 Millionen Barrel gestiegen sind.

Der Preis für die US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) fiel bis 23:15 PM ET (03:15 GMT) um 0,3 Prozent auf 58,08 Dollar je Barrel, während die Nordseesorte Brent um 0,3 Prozent auf 64,33 Dollar je Barrel sank.

Wie das API mitteilte, stiegen die Rohöllagerbestände in der Woche bis zum 10. Januar um 1,1 Millionen Barrel.

Die Energy Information Administration wird ihre Rohöllagerbestände um 16.30 Uhr bekannt geben.

Analysten prognostizieren einen Rückgang der Ölbestände um 474.000 Barrel.

Die Benzinvorräte dürften um rund 3,4 Millionen Barrel zulegen, die Destillatbestände sollen sich um rund 1,2 Millionen Barrel erhöhen.

Für Verunsicherung am Ölmarkt sorgte die gestrige Bloomberg-Meldung, dass die USA die bestehenden Zölle auf chinesische Waren bis nach den Präsidentschaftswahlen im November wahrscheinlich beibehalten werden.

Anfang des Jahres legten die Ölpreise zunächst kräftig zu. Grund dafür war ein tödlicher US-Drohnenangriff auf den iranischen Top-General Qassem Soleimani am 3. Januar in Bagdad. In der Folge erhöhte sich die Furcht der Anleger vor einem ausgewachsenen Krieg zwischen den USA und dem Iran.

Beide Nationen erklärten wenig später aber, dass sie keine Eskalation der Lage anpeilen.

Die Entspannung im Nahostkonflikt sorgte dafür, dass die Ölhändler ihre Risikoprämie auf den Ölpreis reduzierten.

Registrieren Sie sich bei Libertex!

Üben Sie kostenlos auf einem Demokonto mit 50.000 Euro

REGISTRIEREN
oder starten Sie jetzt den Handel mit Echtgeld