Ölpreise fallen trotz positiver Handelsnachrichten

Ölpreise fallen trotz positiver Handelsnachrichten

Nov 18, 2019

Die Ölpreise sind am Montag gefallen, trotz positiver Meldungen von den Handelsgesprächen.

Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, dass der chinesische Vizepremier Liu He am Wochenende in einem Telefonat mit US-Finanzminister Steven Mnuchin und dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer ein Teilabkommen besprochen habe.

Beide Seiten hatten "konstruktive Diskussionen" über "die Kernanliegen der jeweils anderen", heißt es in dem Artikel. Das Büro des US-Handelsbeauftragten bestätigte den Anruf.

In Asien stiegen die Aktienkurse auf die Meldungen hin an, während die Ölpreise kaum reagierten.

US-Rohöl-Futures (WTI) wurden gegen 06:26 MEZ unverändert zu 57,83 USD gehandelt, während der internationale Benchmark Brent um 0,1% billiger war.

Der Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) wurde als möglicher Auslöser der Verkäufe von heute angeführt. Die IEA schätzt, dass das Wachstum des Ölangebots von außerhalb der OPEC im nächsten Jahr auf 2,3 Millionen Fass am Tag (barrel per day, bpd) steigen wird, verglichen mit 1,8 Millionen bpd in 2019.

Ebenfalls belastend für die Preise wirkten sich Ende letzter Woche veröffentlichte Daten aus, denen zufolge die US-Rohölvorräte in der Vorwoche um 2,2 Millionen Fass zunahmen und damit stärker als der vorhergesagten 1,649 Millionen Fass.

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