Von Gina Lee
Die Ölpreise sind am Donnerstagmorgen in Asien gefallen. Die Coronavirus-Krise verstärkt die Nachfragesorge der Anleger am Ölmarkt und das, obwohl der US-Senat einstimmig den Gesetzesentwurf über 2 Billionen Dollar zugestimmt hat.
Der Preis für die Nordseesorte Brent fiel um 1,86% auf 26,88 Dollar. Für die US-Ölsorte WTI ging es mehr als 3% nach unten auf 23,75 Dollar.
Die Ölnachfrage wird durch die beschränkten Reisetätigkeiten und den Lockdowns in vielen Ländern im Zuge der COVID-19-Pandemie weiterhin erheblich eingeschränkt. Indien, das zweitbevölkerungsreichste Land und der drittgrößte Ölverbraucher der Welt, hat gestern eine 21-tägige Ausgangssperre erlassen.
Bjornar Tonhaugen, Chefstratege bei Rystad Energy, sagte gegenüber CNBC, dass, obwohl die Öl-Futures gestern einen "leichten Auftrieb erhielten, die Herausforderung für den physischen Ölmarkt ein sich abzeichnendes und wachsendes Überangebot ist, das sich 'nirgendwo verbergen' kann".
Unterdessen meldete die Energy Information Administration (EIA) einen Anstieg der US-Rohöllagerbestände in der Woche zum 20. März um 1,6 Millionen Barrel. Die von Reuters befragten Analysten hatten mit plus 2,8 Millionen Barrel gerechnet.
Hinweis: Hier geht es zur Seite mit den Rohstoff-Future-Kursen, hier zum Ölpreis-Chart, hier zur technischen Ölpreis-Übersichtsseite und hier zu den Ölpreis-Einzelkontrakten. Alle Energiepreise in der Übersicht gibt es hier. In unserem Ölpreis-Forum können Sie Meinungen, Gedanken und Wissen austauschen. Die wichtigsten Wirtschaftsereignisse des Tages finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

