Ölpreise bauen Verluste wegen IEA-Bericht aus

Ölpreise bauen Verluste wegen IEA-Bericht aus

Sep 13, 2018

Die Ölpreise erweitern ihre Verluste am Donnerstag. Grund dafür sei der Monatsbericht der Internationalen Energieagentur, heißt es am Ölmarkt. So ist das Angebot an Öl auf dem globalen Markt auf ein neues Rekordhoch gestiegen.

In New York gehandelte West Texas Intermediate Rohöl Futures sanken um 1,01 Dollar, oder 1,44 Prozent auf 69,36 Dollar pro Barrel.

Unterdessen verloren Nordsee Brent Rohöl Futures 68 Cent oder 0,85 Prozent auf 79,06 Dollar.

Die globale Ölversorgung erreichte einen Rekord von 100 Millionen Barrel pro Tag (bpd), schrieb die IEA in ihrem jüngsten Monatsbericht.

Die Rohölproduktion der Organisation der erdölexportierenden Länder und Russlands stieg im August auf ein Neunmonatshoch von 32,63 Mio bpd, was auf eine Erholung der libyschen Produktion und Steigerungen aus dem Irak, Nigeria und Saudi-Arabien zurückzuführen sei, so die IEA.

Auch die Nicht-OPEC-Lieferungen stiegen um 2,6 Mio bpd, angeführt von der US-Produktion.
Die in Paris ansässige Agentur warnte davor, dass anhaltende Rückgänge der iranischen und venezolanischen Produktion die Marktverknappung gefährden könnten.

Die Veröffentlichung folgt auf den am Mittwoch veröffentlichten, OPEC-Monatsbericht, in welchem die Prognose für das weltweite Ölnachfragewachstum im Jahr 2018 um rund 20.000 bpd gesenkt wurde. Die Entwicklung in Lateinamerika und im Nahen Osten im zweiten Quartal verliefen langsamer als erwartet.

Im sonstigen Energiehandel fielen Benzin-Futures um 0,82 Prozent auf 2,0198 Dollar pro Gallone, während Heizöl um 0,46 Prozent auf 2,2474 Dollar pro Gallone nachgab.

Schließlich wurden Erdgas-Futures um 0,14 Prozent im Plus bei 2,833 Dollar pro Million britischer Wärmeeinheiten gehandelt.

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