Der Ölpreis WTI könnte nach seinem 10-Prozent-Anstieg seit Ende November vor einer ersten Korrektur stehen. So hat das schwarze Gold erstmals seit dem 3. Dezember seine Trendlinie, die aktuell bei 61,15 Dollar liegt, auf Stundenschlusskursbasis unterschritten und testet aktuell seine Glättung der letzten 50 Stunden bei 60,95 Dollar.
In diesem Umfeld definiert die 100-Stunden-Linie bei 60,57 Dollar die nächste Unterstützung, ehe das ehemalige Ausbruchsniveau bei 60,30 Dollar und die 200-Stunden-Linie bei 59,88 Dollar wieder in den Fokus rücken.
Auf der Indikatorenseite stehen zudem negative Divergenzen beim RSI und MACD zu Buche - ein Anzeichen dafür, dass eine Korrektur anstehen könnte.
Um die negative Ausgangslage zu entschärfen, muss der Preis für die US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) die zuletzt unterschrittene Trendlinie bei 61,15 Dollar zurückerobern. Dann würde das gestrige Hoch bei 61,40 Dollar wieder und en Fokus rücken.
Im Wirtschaftskalender steht heute Abend noch die Zahl der aktiven Ölbohrungen durch den US-Ölausrüster Baker Hughes. Letzte Woche war die Bohraktivität überraschend um 4 auf 667 gestiegen.

