Von Gina Lee
Der Ölpreis ist am Mittwochmorgen mit der asiatischen Sitzung aufgrund von Analystenwarnungen zur fragilen Erholung der Ölnachfrage gefallen.
Das an der ICE gehandelte Barrel der Sorte Brent-Öl zur Juli-Lieferung (CBN20) fiel im frühen Handel bis 7:40 Uhr um 0,17 Prozent auf 36,11 Dollar. Für das an der Warenterminbörse NYMEX in New York gehandelte Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI-Öl) mit einer Laufzeit bis Juli (CLN20) geht es um 0,32% Prozent nach unten auf 34,24 Dollar.
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In den USA beginnt allmählich die Sommerfahrsaison und damit die wohl wichtigste Zeit für die Ölnachfrage. Einige Bundesstaaten haben nach monatelangen Lockdowns wieder geöffnet, und New York City wird voraussichtlich im Juni wieder öffnen.
"Erste Schätzungen deuten darauf hin, dass die Benzinnachfrage gegenüber dem letzten Jahr um bis zu 30 % zurückgegangen ist, da die Menschen in der Nähe ihres Wohnortes bleiben", so ANZ Research in einer Notiz.
Die Stimmung der Investoren wurde durch die steigenden Spannungen zwischen den USA und China weiter getrübt.
US-Präsident Donald Trump wird bis Ende der Woche die Reaktion der USA auf Chinas nationale Sicherheitsgesetze für Hongkong und Macao bekanntgeben.
Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow warnte, dass China mit den Gesetzen zur nationalen Sicherheit in Hongkong "einen großen Fehler" begehe.
Im Gegenzug drohte China mit Vergeltungsmaßnahmen gegen jegliche Aktionen der USA.
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