Von Gina Lee
Die asiatischen Aktien verzeichneten am Donnerstagmorgen überwiegend Kursgewinne, da die Anleger ihrem Optimismus einer globalen Erholung von den wirtschaftlichen Auswirkungen des COVID-19 freien Lauf ließen.
Länder, die ihre monatelangen Lockdown-Maßnahmen gelockert haben, starten ihre Volkswirtschaften wieder. New York City und Großbritannien planen diesen Schritt für Juni.
In der Zwischenzeit haben Chinas vorgeschlagene nationale Sicherheitsgesetze für Hongkong und Macao die Proteste in der Stadt wieder angefacht und die Spannungen zwischen den USA und China verschärft.
Hongkongs Hang Seng Index fiel bis 5:35 Uhr um 0,31%. Die Ankündigung des US-Außenministers Mike Pompeo, dass die Stadt nicht länger autonom von China sei, führte bei den Investoren zu Ängsten. Diese Äußerungen gefährden den besonderen Handelsstatus Hongkongs mit den USA sowie dessen Zukunft als Finanzzentrum.
Unterdessen warten die Investoren auf die Reaktion der USA, welche Präsident Donald Trump bis Ende der Woche bekannt geben wird.
Chinas Shanghai Composite stieg um 0,43%, während der Shenzhen Component um 0,24% zulegte. Das Land wird seinen einwöchigen Nationalen Volkskongress im Laufe des Tages abschließen.
Japans Nikkei 225 schnellte um 2,06% in die Höhe.
Südkoreas KOSPI legte um 0,71% zu. Das Land verzeichnete in den letzten 24 Stunden 79 neue COVID-19-Fälle. So viele Fälle wurden zuletzt im April registriert.

