Die US-Rohöllagerbestände stiegen letzten Woche um 2,4 Millionen Barrel. Das teilte die US-Energiebehörde EIA am Mittwoch in Washington mit. Ölmarktbeobachter hatten mit einem leichten Rückgang der US-Ölreserven gerechnet.
Der Rückgang der US-Rohöllagerbestände wurde von Analysten auf 249.000 Barrel geschätzt.
Die Benzinbestände stiegen um 519.000 Barrel (erwartet +296.000 Barrel). Die Bestände der Destillate fielen um knapp 3 Millionen Barrel. Erwartet wurde ein Rückgang von nur 733.000 Barrel.
Der Preis für die US-Sorte WTI wurde zuletzt mit einem Preisabschlag von 2,5 Prozent auf 55,84 Dollar je Barrel gehandelt. Die Nordseesorte Brent sinkt um 1,66 Prozent auf 62,04 Dollar je Barrel.
Zuvor waren die Ölpreise unter Druck geraten, nachdem es Meldungen gab, wonach Saudi-Aramco die Ölförderkapazität auf 11,3 Millionen Barrel pro Tag wiederhergestellt habe. Das berichtete Reuters unter Berufung auf drei Personen, die mit den Unternehmensaktivitäten vertraut sind.
Als zusätzliche Belastungsfaktoren erweisen sich Nachfragesorgen als Reaktion auf schwache globale Konjunkturdaten.